Für Oberburg – mit Verantwortung und Vernunft

Avatar of SP Oberburg SP Oberburg - 31.01.2013 - Medienmitteilung

Am 1. Januar 2013 hat der neue Gemeinderat der Sozialdemokratischen Partei von Oberburg, Klaus Bangerter, sein Amt angetreten. Er steht dem Ressort Sicherheit vor und ist damit verantwortlich unter anderem für den Bevölkerungsschutz
und die Feuerwehr.
Klaus Bangerter hatte sich um das Ressort Bildung beworben: Als langjähriges Mitglied der Schulkommission, als Leiter des Ferienlagers im Eriz und als Präsident des Vereins Twist hätte er für dieses Ressort die besten Voraussetzungen aller Gemeinderäte mitgebracht. Die neue Ratsmehrheit aus SVP-Mitgliedern sah dies anders und zog einen der ihren vor. Nun, SP-Gemeinderat Klaus Bangerter, selbst Mitglied der Feuerwehr, wird sich auch im Ressort Sicherheit zum Wohle der Oberburger Bevölkerung 100%ig engagieren und sich dort wie überhaupt bei
allen Ratsgeschäften konstruktiv und voll eingeben.

Für die Kommissionen selbst schlug die Sozialdemokratische Partei von Oberburg bestens ausgewiesene Mitbürgerinnen und Mitbürger vor. Auch hier hat die neue Ratsmehrheit aus SVP-Mitgliedern die Interessen der eigenen Partei über die Gesamtinteressen des Dorfes gestellt und die SP gleich aus zwei Kommissionen ausgeschlossen. Für die nächsten vier Jahre haben sich SVP und UOP die Sitze in der Finanzkommission und der Kulturkommission allein unter sich aufgeteilt.
In den vergangenen 13 Jahren, während dreier Legislaturen, herrschte sowohl im Gemeinderat wie unter den drei Ortsparteien eine Art «Koalition der Vernunft»: Bei allen Unterschieden unter den Parteien hat man sich immer wieder überparteilich verständigt und den Fokus auf die Entwicklung des Dorfes, auf die Bedürfnisse der
gesamten Bevölkerung gerichtet. Das hat dem Dorf nicht geschadet, im Gegenteil: sämtliche grösseren Projekte und gewichtigen Geschäfte fanden jeweils die Unterstützung deutlicher Mehrheiten.

Diese langjährige konstruktive Zusammenarbeit unter den Parteien ist von der neuen SVP-Mehrheit, die zwar nur knapp einen Viertel aller Stimmberechtigten repräsentiert, sich aber aufführt, als hätte sie nun allein das Sagen, innert weniger Wochen stark beschädigt worden. Die Sozialdemokratische Partei wird sich durch die Überheblichkeit der neuen SVP-Mehrheit nicht beirren lassen in ihrer Politik, die immer im Dienste der gesamten Bevölkerung stand und auch weiterhin stehen wird. Mag die SVP in erster Linie ihre Eigeninteressen verfolgen und sie im Rat
dank ihrer Mehrheit durchsetzen: Wir von der SP setzen auch künftig auf den Konsens für Oberburg und werden die Koalition der Vernünftigen bei Bedarf vermehrt ausserhalb dieses Rates suchen. In diesem Sinne rufen wir Sie auf, liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger: Melden Sie uns Ihre Anliegen, unterbreiten Sie uns Ihre Ideen und Anregungen, machen Sie mit. Für Oberburg – mit Verantwortung und Vernunft.
SP Oberburg

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